Parodontologische Praxisgemeinschaft Dr. med. dent. Günter Leugner und Zahnarzt Andreas Leugner


Unsere Leistungen:

Dr. med. dent. Günter Leugner
Parodontologen
in Bochum auf jameda

Parodontologie




Parodontose
ist eine entzündliche Erkrankung
des Zahnhalteapparates,
und wird durch Bakterien verursacht.
Die Entzündung verläuft meist chronisch,
das heißt der Patient merkt zunächst nichts.
Einziges Symptom in dieser Phase,
ist gelegentliches Zahnfleischbluten
bei der Zahnreinigung.
Erst viel später, treten Schwellungen,
Abszesse und eine erhebliche
Geruchsbildung auf.



Folge:


Durch die fortschreitende Entzündung,
bildet sich der den Zahn umgebende Knochen und Zahnhalteapparat zurück.
Es entsteht eine Zahnfleischtasche.
In dieser, können sich zusätzlich Bakterien, die ohne Luft leben können, sog. Anaerobier, vermehren.
Diese Bakterien verursachen einen besonders großen Verlust am Zahnhalteapparat.
Das Zahnfleisch weicht zurück, schließlich (meistens nach Jahren) lockern sich die Zähne => Zahnverlust droht!
Parodontitis zählt zu den Volkskrankheiten und führt bei Erwachsenen häufiger zu Zahnverlust als die gefürchtete Karies.
Besonders gefährdet sind leider Diabetiker.



Aber nicht nur Zahnverlust droht, die gesamte Gesundheit ist gefährdet!


So ist Parodontose der größte Risikofaktor koronarer Herzkrankheiten.
Parodontitisbakterien gelangen in die Blutbahn und können so Arteriosklerose,
Schlaganfall und Herzinfarkt verursachen Bei Schwangeren mit Parodontitis, besteht die Gefahr, einer Frühgeburt.
Atemwegserkrankungen drohen.
- Diabetes Mellitus (Typ 2) läßt sich nicht erfolgreich behandeln,
weil eine entzündliche Parodontose die Einstellung der Zuckerwerte erschwert.
- Diabetes wiederum schwächt die Immunabwehr, was die Parodontitis begünstigt.
Ein Teufelskreis entsteht, wenn man nichts unternimmt!
Hierbei ist hervorzuheben,
dass Parodontitis eine Erkrankung des Zahnzwischenraumes ist, und an dieser Stelle,
eine gute Mundhygiene unerlässlich ist!



Einblick, welche Faktoren Parodontitis begünstigen:


1. Zahnstein,

ist nach heutigen Erkenntnissen ein Risikofaktor,
weil das Anheften und das Besiedeln von
Bakterien an den Zähnen begünstigt werden.


2. Rauchen,

wurde ebenfalls als Risikofaktor erkannt,
da der Widerstand gegen die Bakterien
im Zahnfleisch gehemmt wird.


3. Veranlagung,

auf Parodontitisbakterien zu reagieren,
wird von den Eltern an die Kinder vererbt.
Es gibt jedoch gute Ergebnisse,
dass bei einer Kombination aus guter Mundhygiene,
einer regelmäßigen fachlichen Reinigung
und der damit verbundenen frühzeitigen Erkennung
einer wiederkehrenden Infektion,
Parodontitis verhindert werden kann.

4. Starker psychischer Stress,

beeinflusst über die Bildung von Hormonen,
die Immunantwort. Bakterien nisten
sich in Zahnfleischtaschen ein ,
die sich beim Zurückweichen des Halteapparats
bilden. Ob sie dort Unheil anrichten,
hängt erheblich von den eigenen
Abwehrkräften ab.
Bei einer guten Körperabwehr, können sie lange
davon abgehalten werden, in die Tiefe vorzudringen.
Geschwächt ist die Abwehrkraft, dagegen durch
Allgemeinerkrankungen, genetische
Faktoren und – wie so häufig -
durch die Lebensgewohnheiten
(z.B. Stress, Fehl- und Mangelernährung).

5. Diabetes,

führt zu einer Störung im Kollagenaufbau
– dem Material aus dem der Zahnhalteapparat besteht.
Entzündungen und Wundheilungsstörungen treten häufiger auf
und sind dann leider mehr als normal ausgebildet.
Zusätzlich tritt Parodontitis leider bei diesen Patienten
häufiger auf und ist schwieriger zu behandeln.



Was Sie selbst tun können:



Zahnzwischenraumreinigung
Zahnseide und die Zahnzwischenraumbürste
bringen die vorbeugende Wirkung,
nicht das Bürsten allein!



Zungenreinigung
Auch die regelmäßige
Reinigung der Zunge
ist nützlich!

Wichtig ist Ihre Entscheidung zur Vor - und Nachsorge!

Bis zu einem gewissen Maß kann eine mangelhafte Immunabwehr
durch effektive Zahnpflege kompensiert werden.
Ist die Immunabwehr jedoch stark geschwächt, hilft auch sie wenig.
Dann ist eine Parodontalbehandlung dringend geboten.
Rechtzeitig und richtig behandelt,
kann den Folgen Einhalt geboten werden;
Unbehandelt dagegen droht unweigerlich Zahnverlust!!


Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir zeigen Ihnen gerne,
was für Sie speziell das effektivste Mundhygienemittel
ist.


Was wir für Sie tun können?


Zunächst erfolgt ein PSI Test,

mit einem parodontalem Screening Index (PSI) kann festgestellt werden,
ob eine Behandlung erforderlich ist.
Es wird getestet, ob das Zahnfleisch auf Reizung mit einer Sonde blutet
und zum Beispiel Zahnstein oder überstehende Kronen
und Füllungsränder das Zahnfleisch reizen und so zu Entzündungen führen.


Hinweis:
Viele Krankenkassen haben die Erforderlichkeit erkannt
und haben für diesen Test bereits
vollständig die Kosten übernommen.


Professionelle Zahnreinigung,

hat eine vorbeugenden Wirkung auf Zahnerkrankungen.
Ist die Notwendigkeit erst einmal erkannt,
ist die Prophylaxe absolut erforderlich, um das Behandlungsergebnis
nach einer Parodontosetherapie aufrecht zu erhalten.
Die angestrebten Intervalle (Woche/Monat),
hängen von der Schwere der Erkrankung ab.

Hinweis:
Die Krankenkassen betonen immer wieder
die Notwendigkeit einer guten Prophylaxe.
Die Leistung zur professionellen Zahnreinigung wird je nach
Krankenkasse oder privater Kostenträger
gefördert bzw. ganz übernommen.
Auch bei diesen Fragen, unterstützen wir Sie gerne!


Parodontitistherapie,
auch übernehmen wir gerne die Nachsorge bei schon
behandelten Patienten aus anderen Praxen.
unterstützt durch professionelle Nachsorge zur Gesunderhaltung.



Unser Ziel:


Unser Motto und Ziel
ist die Festigung des entzündeten Zahnfleisches
und die Hilfestellung zur guten Mundhygiene des Patienten
unterstützt durch professionelle
Nachsorge zur Gesunderhaltung.


Voraussetzung
dafür ist,
dass vor Beginn der eigentlichen Behandlung, alle Beläge,
Zahnstein sowie überstehende alte Füllungen und Kronen
mit überstehenden Rändern entfernt werden.
Nach der Behandlung sind dann regelmäßige
Untersuchungen erforderlich,
denn die angeborene Veranlagung auf
Parodontitisbakterien zu erkranken bleibt bestehen.



Hintergrund:


Wie oben beschrieben,
ist Parodontitis eine Erkrankung des Zahnzwischenraumes;
Vor einer Therapie ist eine professionelle Reinigung wichtig,
um die Anzahl der Krankheitserreger zu senken,
welche die Besiedlung des Zahnes mit Bakterien begünstigen,
werden schon in dieser Vorbehandlungsphase beseitigt.
Durch umfangreiche Fortbildungsbesuche kombiniert
mit langjährigen fachübergreifenden Erfahrungen, ist es uns gelungen,
biologische Konzepte zur Behandlung von Zahnbetterkrankungen zu erarbeiten.
Diese Konzepte müssen für jeden Patienten individuell modifiziert werden.
Durch die Einführung des Airscalers (eine Art Minischwingschleifer))
sind chirurgische Eingriffe,auch bei langer Erkrankungsdauer,
in unserer Praxis sehr selten geworden!


Was tun, wenn eine Reinigung nicht mehr ausreicht?

Das operative Entfernen der Zahnfleischtasche sehen wir als letzte Möglichkeit,
da in den meisten Fällen schon durch eine schonende professionelle Reinigung
die Ausheilung der Erkrankung statt finden kann.
Sehr ästhetische Resultate erreichen wir durch mikrochirurgische Eingriffe.
Aus einer Zahnfleischtasche entwickelt sich bei einer ausgeprägten Entzündung
des Zahnhalteapparates, eine sogenannte "Knochentasche".
Diese Knochentaschen stellen weiterhin ein Reservoir für Krankheitskeime dar.
Knochentaschen können nur durch Entfernung von Knochen,
oder durch Auffüllen mit Knochenersatzmaterial,
oder Schmelzmatrixprotein bleibend behandelt werden.



Knochenersatzmaterial


Schmelzmatrixproteine


Parodontitis zwischen den Wurzeln,
kann ebenfalls mit den gleichen Mitteln behandelt werden.
Lediglich bei weit fortgeschrittenen Entzündungen,
muss in seltenen Fällen,eine Wurzel geopfert werden,
um den Zahn zu retten.

Wir haben individuelle Behandlungskonzepte zur
Knochenvermehrung durch Wachstumsfaktoren,
Knochenersatzmaterialien und Kollagenmembranen.
In Kombination mit großer implantologischer
und prothetischer Erfahrung haben wir sehr gute
- über Jahre- stabile Behandlungsergebnisse.


Emdogain

Durch die Verwendung von Wachstumsfaktoren
(Schmelzmatrixproteinen),
ist es möglich, den verloren gegangenen Zahnhalteapparat
zurück zu gewinnen.
Diese Proteine, werden in einem operativen Eingriff
auf die gesäuberte und konditionierte Wurzel aufgetragen.
Die Eiweiße aus diesen Wachstumsfaktoren,
ermöglichen dann die Regeneration.

Wir kombinieren Endogain mit mikrochirurgischen Techniken
und erhalten ausgezeichnete Resultate bei der Wurzelabdeckung
von Rezessionen.


(Rezession am 2.ten Zahn, oben links.


Kollagenmembranen



Sie werden in unserer Praxis – je nach Defektgröße - allein,
oder in Kombination mit Knochenersatz eingesetzt,
um Knochentaschen oder Knochendefekte,
zwischen den Wurzeln bei mehrwurzligen Zähnen
erfolgreich zu behandeln.



Behandlungsergebnis:




Vor der Behandlung




Nach der Behandlung


Was kann man tun, wenn trotz guter Nachsorge,
die Parodontitis wieder auftritt?



In diesem Fall sollte ein spezieller
Bakterientest
gemacht werden, um zu klären, welche Bakterien die Erkrankung verursachen.
Durch diesen Test wird es möglich die ursächlichen Bakterien
bei der Behandlung durch eine wirksame
Antibiotikakombination
zu bekämpfen!



Wie muss man vorgehen, wenn die Parodontitis
besonders früh auftritt und rasch fortschreitet?


Es handelt sich um eine Sonderform der Parodontitis,
der sogenannten der aggressiven Parodontitis,
die vor dem 35. Lebensjahr auftritt.
Der
Gensondentest,
ein spezieller Bakterientest ist dringend erforderlich.
Wurde ihre Erkrankung ohne Antibiotika behandelt,
oder ohne Bestimmung der Bakterien,
ist der Misserfolg vorprogrammiert.

Nehmen sie unverzüglich Kontakt mit uns auf.
Wir sind auch in diesem Fall für Sie da
.


Bewertung wird geladen...

Zurück



www.zahndoc-leugner.de,
© 2017